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LEXIKONMaschinenbauteile

Aufreißerschaft

Auch genannt: Reißzahn, Aufreißerzahn, Ripperschaft

Ein schweres, gebogenes Stahlblatt hinter einer Planierraupe oder am Baggerarm, mit dem Fels, gefrorener Boden oder verdichtetes Material aufgebrochen wird, in das ein Löffel nicht unmittelbar eindringen kann.

Was das Bauteil leistet

Aufreißen bricht den Boden auf, indem eine einzelne Spitze tief eingetrieben und dann gezogen wird; die gesamte Zugkraft der Maschine wirkt dabei über einen schmalen Schaft. Die Krümmung ist nicht dekorativ: Sie legt den Anstellwinkel fest und hebt das Material an, während die Maschine vorrückt, der Schaft arbeitet also über seine ganze Länge auf Biegung. Eine austauschbare Spitze nimmt die Abrasion auf. Einzahnaufreißer werden für die schwersten Arbeiten eingesetzt, weil die Bündelung der Maschinenleistung auf einen Zinken tiefer eindringt als die Verteilung auf drei.

Warum daraus ein Objekt wird

Der Schaft ist eines der am höchsten beanspruchten Bauteile jeder Erdbaumaschine, und seine Form folgt vollständig daraus: dick an der Wurzel, wo das Biegemoment am größten ist, zur Spitze hin auslaufend, mit einem Querschnitt, der der Last folgt. Ausgemustert wird meist nach einem Riss an der Aufnahme oder nach angesammelter Abrasion an der Vorderkante. Was bleibt, ist eine lange, in sich gelöste, asymmetrische Kurve – eine Form, die eher gezeichnet als berechnet wirkt, weshalb ein Paar davon eine überzeugende Struktur ergibt.

Objekte aus diesem Bauteil