Hineinbekommen: die Zugangsprüfung, die niemand macht, bis es zu spät ist
Die meisten Lieferprobleme sind keine Gewichtsprobleme. Es sind Geometrieprobleme – eine Aufzugskabine, eine Wendung auf einem Podest, ein Türblatt, das sich nicht aushängen lässt. Messen Sie diese sechs Dinge, bevor Sie bestellen.

01Der Aufzug ist die erste Frage
Personenaufzüge sind nach Masse und nach Innenmaßen bemessen, und die zweite Zahl bringt Lieferungen weit häufiger zu Fall als die erste. Eine Kabine von 1000 × 1250 mm nimmt ein Objekt von 1200 mm nur diagonal auf, und nur wenn die Türöffnung erlaubt, es schräg hineinzuführen. Lastenaufzüge sind meist tiefer und fast immer höher, was zählt, wenn ein Objekt aufrecht fahren muss. Notieren Sie die Nenntragfähigkeit des Aufzugs, die lichte Breite, Tiefe und Höhe sowie die Türöffnung – alle vier, nicht nur das Typenschild der Tragfähigkeit.
02Treppen misst man an der Wendung, nicht am Lauf
Ein gerader Lauf macht selten Ärger. Zwischenpodeste schon. Maßgebend ist das diagonale Durchgangsmaß an der Wendung, gemessen zwischen innerem Handlauf und Außenwand, und danach noch einmal senkrecht gegen die Untersicht des darüberliegenden Laufs. Ein Objekt von 1400 mm kann eine großzügige gerade Treppe hinaufkommen und drei Stockwerke höher an einer engen Vierteldrehung trotzdem scheitern. Fotografieren Sie jedes Podest vor dem Liefertag; eine Fotografie entscheidet Streitfragen, die ein Bandmaß allein nicht klärt.
Ein schweres Objekt kommt nicht deshalb nicht an, weil es schwer ist. Es scheitert daran, dass ein Treppenhaus an der falschen Stelle um neunzig Grad wendet.
03Türen, Schwellen und das Blatt, das sich aushängen lässt
Normale Innentüren geben rund 720–900 mm lichtes Durchgangsmaß, und das Aushängen des Türblatts bringt meist weitere 40–60 mm, weil Anschlag und Bänder aus der Rechnung fallen. Auch Schwellen zählen: Eine erhöhte Schwelle macht aus einem glatten Rollen ein Heben, und Heben braucht Leute und Standfläche. Prüfen Sie die Anschlagrichtung, ob die Zarge original ist und ob hinter der Tür ein gerader Abschnitt lang genug ist, um das Objekt herumzuführen.
04Schutz und der Weg als Ganzes
Planen Sie den Weg als einen durchgehenden Pfad und nicht als eine Reihe von Hindernissen. Wo das Objekt vorbeikommt, müssen Böden abgedeckt und Ecken gepolstert werden – geborgener Stahl verzeiht Putz nichts. Legen Sie fest, wo das Objekt auf halber Strecke abgesetzt wird, wenn das Team pausieren oder nachfassen muss, und stellen Sie sicher, dass diese Stelle die Last tragen kann. Für Obergeschosse ohne geeigneten Aufzug ist ein Möbelaufzug durch Fenster oder Balkon oft günstiger und weit weniger riskant als ein Versuch durchs Treppenhaus.
05Was Sie uns schicken sollten
Eine brauchbare Zugangsprüfung ist kurz: Aufzugsmaße und Tragfähigkeit, Treppenbreite und das Durchgangsmaß an jeder Wendung, die Türöffnungen entlang des Weges, die Höhen der Schwellen, der Bodenaufbau und die Park- oder Entladesituation auf Straßenniveau. Fotografien jeder Wendung sind mehr wert als alle Zahlen zusammen. Schicken Sie das mit einer Anfrage, und die Transportschätzung hört auf, eine Vermutung zu sein – und wir können Ihnen sagen, bevor Sie sich festlegen, ob ein Objekt schlicht nicht hineinpasst.
Objekte in dieser Notiz
Sie erwägen eine Auftragsarbeit?
Beschreiben Sie uns den Raum und den Standort. Wir antworten mit Verfügbarkeit, dem Umfang möglicher Anpassungen und einer Transportschätzung.





